Briefmarkenauktionen orientieren sich an Briefmarkenkatalogen

Das Sammeln von Briefmarken ist nicht nur eine der ältesten Sammelleidenschaften. Es ist auch eine, bei der Nicht selten Recht stolze Beträge den Besitzer wechseln. Gerade so manch seltene Briefmarken wird in Dimensionen gehandelt, die man sich als normal sterblicher kaum vorstellen kann. So ging beispielsweise die bislang teuerste deutsche Briefmarke (der berühmte Badener Fehldruck) ihrer Zeit für 2,3 Millionen D-Mark über den Tisch. Dies ist natürlich ein sehr extremes Beispiel. Jedoch werden auch weit häufiger verbreitete Briefmarken nicht selten für ordentliche Beträge gehandelt.

Natürlich können und dürfen diese Preise nicht aus dem Bauch heraus entstehen. Im Wesentlichen orientieren sich Sammler und Händler an der entsprechenden Literatur. Zahlreiche Briefmarken Nachschlagewerke liefern wertvolles Hintergrundwissen über Verbreitung und Ursprung verschiedenster Briefmarken. Was die Preisgestaltung angeht, sind es vor allem die Briefmarken Kataloge, die als relevante Informationsquelle gesehen werden können. Verschiedene Briefmarken Auktionskataloge sowie Briefmarken Ausstellungskataloge informieren über den Wert sämtlicher Briefmarken. Natürlich fußen diese Werte in aller Regel auf seriösen Briefmarken Taxierungen, die alle relevanten Faktoren (Verbreitung, Alter, historische Bedeutung etc.) berücksichtigen.

Im Rahmen von Briefmarken Ankauf und Verkauf sind diese Preise natürlich nicht absolut verbindlich. Jedoch sind sie als ernstzunehmende Empfehlungen anzusehen und werden auch meist so interpretiert. Dementsprechend sind sie stets die Verhandlungsgrundlage. Dadurch, dass es mittlerweile so viele Briefmarken gibt, decken die meisten Kataloge jeweils bestimmte thematische Gebiete ab. Wer einen Katalog für sein Gebiet sucht, kann einen solchen oftmals auf einer entsprechenden Briefmarkenauktion (stamp auction) oder im Internet erwerben. Für den geneigten und leidenschaftliche Sammler ist ein Briefmarken Katalog für sein Ressort so unentbehrlich wie das Sammelalbum. Da man als Sammler natürlich auch von derselben Grundlage wie die Händler ausgehen sollte, um eine Preisgestaltung zu beurteilen, ist der entsprechende Katalog insofern absolut unverzichtbar. Die entsprechende Literatur lässt sich bisweilen nicht nur im Internet bestellen sondern auch direkt dort einsehen.